In Fachkreisen gilt sie längst als Baustandard der Zukunft: die „Passivbauweise“ für Häuser, die fast vollständig ohne Heizenergie auskommen.
Hannover nimmt unter den Großstädten eine Führungsrolle ein. Im Stadtteil Badenstedt wird jetzt ein 10.000 Quadratmeter großes Gesundheitszentrum in dieser Technik errichtet, in der Nordstadt das ehemalige „Chaostage-Haus“, das einst den geplünderten Penny-Markt beherbergte, in diesem Standard umgebaut. Und im Mai treffen sich 800 internationale Experten in der Stadt, um über die Technik der Zukunft zu diskutieren, die in Hannover längst in der Gegenwart angekommen ist.
Der Gesundheitsneubau „Badenstedter Kreuzpunkt“ soll dank extremer Wanddämmung und ausgeklügelter Lüftung etwa 80 Prozent weniger Heizenergie verbrauchen …
“Was soll denn hier besonders sein?” wird sich mancher Besucher fragen, denn der Stadtteil wirkt an sich recht normal und konventionell. Denn erst wenn man sich informiert, sich genauer mit dem beschäftigt, was man sieht, erst dann entdeckt man die Umweltfreundlichkeit und die Besonderheiten der Siedlung.
Alle Wohnungen und Häuser sind in Niedrig- oder Passiv-Energiebauweise entstanden. Es gibt 1-Zimmerwohnungen genauso wie Reihenhäuser mit sieben Räumen, Dachgeschosswohnungen mit Dachterrasse ebenso wie Maisonette-Wohnungen, Atelierhäuser oder Erdgeschoss-Wohnungen mit Mietergärten und solche, die für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Jede Wohnung, auch die kleinste, hat einen Balkon oder eine Terrasse mit Grünbereich vor oder hinter dem Haus. …
Am Kronsberg gibt es ausschließlich Niedrig- oder sogar Passiv-Energiehäuser. Hier wird 60% weniger CO2 in die Luft geblasen als in anderen neuen Stadtteilen üblichen Standards. Allein durch die Verwendung der 600.000 Kubikmeter Bodenaushub in nächster Nähe die bei den Bauarbeiten angefallen sind, wurden 1200 Tonnen schädliches CO2 gespart, da etwa 100.000 LKW-Transporte notwendig gewesen wären, um die Erde abzutransportieren. Durch die Trennung von Bauschutt, Papier, Metallen, Holz, Kunststoffen und Restabfall konnten ca. 85% der Abfälle wiederverwert werden. Und die Mülltrennung wird von den Bewohnern aktiv weitergelebt, Tag für Tag. Auch Energie wird um bis zu 30% eingespart. Im Zuge des …
Genau genommen müsste man sagen DIE Aussichtshügel. Denn es gibt sowohl im südlichen, als auch im nördlichen Bereich jeweils einen. 600.000 Kubikmeter Bodenaushub sind im Zuge der Bauarbeiten angefallen. Dieser wurde jedoch direkt im Gebiet selbst genutzt: Zwei bis zu 13 Meter hohe Aussichtshügel entstanden. Zusätzlich wurde ein Lärmschutzwall zur …
Auf der höchsten Erhebung der Landeshauptstadt ist ein komplett neuer Stadtteil entstanden.
Bereits in den 60er Jahren hat man die Bebauung erwogen. Die EXPO gab den Impuls und Anfang der 90er war ein Fehlbestand von 20.000 Wohnungen in Hannover festgestellt worden. 1997 fiel der Startschuss und noch vor der EXPO …
Wer ein Haus kauft oder mietet, will dort auf jeden Fall behaglich wohnen. Also im Winter nicht frieren, keine Zugluft spüren oder kalte Füße bekommen, aber auch im Sommer nicht schwitzen. Die Garantie einer guten thermischen Behaglichkeit ist das Ziel aller technischen Anstrengungen zur Heizung und Klimatisierung. Behaglichkeit halten viele …

