“Was soll denn hier besonders sein?” wird sich mancher Besucher fragen, denn der Stadtteil wirkt an sich recht normal und konventionell. Denn erst wenn man sich informiert, sich genauer mit dem beschäftigt, was man sieht, erst dann entdeckt man die Umweltfreundlichkeit und die Besonderheiten der Siedlung.
Alle Wohnungen und Häuser sind in Niedrig- oder Passiv-Energiebauweise entstanden. Es gibt 1-Zimmerwohnungen genauso wie Reihenhäuser mit sieben Räumen, Dachgeschosswohnungen mit Dachterrasse ebenso wie Maisonette-Wohnungen, Atelierhäuser oder Erdgeschoss-Wohnungen mit Mietergärten und solche, die für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Jede Wohnung, auch die kleinste, hat einen Balkon oder eine Terrasse mit Grünbereich vor oder hinter dem Haus. Jeder Block verfügt zusätzlich über einen aufwändig gestalteten, grünen Innenhof. Die Haltestellen der Stadtbahn sind so angelegt, dass man nicht mehr als 600 Meter zur nächsten Haltestelle zurückzulegen hat. In nur 20 Minuten ist man im Herzen der Stadt, am Kröpcke.
Der grüne Ring um Hannover erschließt sich direkt am oberen Rand der Bebauung und bietet allen Bewohnern reichlich Grün direkt vor der Haustür. Dennoch bieten sich beste Verkehrsanbindungen für den Individualverkehr: Die Autobahn und der Schnellweg sind in wenigen Minuten erreichbar. Der Kronsberg ist nicht nur der jüngste Stadtteil, sondern auch der mit der jüngsten Bevölkerung: Fast ein Viertel der Kronsberger ist unter 18 Jahre alt, nirgendwo leben mehr Kinder und nirgendwo wurde bereits seit dem Erstbezug viel Wert auf eine wohl ausgewogene Bewohnerstruktur gelegt: Alte und junge Bewohner aus vielerlei Einkommensschichten.
Überall gibt es Spiel-, Grün- und Wasserflächen die gefahrlos von Kindern erkundet werden können. Breite Fußwege und Fahrbahnverengungen, die Fußgängerüberwege markieren, Tempo 30 im gesamten Bereich, außer der Hauptstraßen Oheriedentrift und Kattenbrookstrift.


